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You Are Not Alone

„Du bist allein, Potter!“, dringt Voldemorts eiskalte Stimme durch den Regen zu mir, „was willst du noch tun? Deine Familie ist tot! Deine Freunde sind tot! Dumbledore ist tot! Was willst du noch tun, kleiner Harry? Du bist hilflos! Du bist schwach! Ohne sie bist du nichts! Du willst einen letzten Kampf ausfechten? Nur zu, das kannst du haben, aber es wird dein letzter Kampf sein!“

Bastard!

„Na, kleiner Harry, wo hast du dich verkrochen?“

Vor Wut zitternd stehe ich auf und zeige mich ihm.

„Ich habe mich nicht verkrochen, Tom, ich habe auf dich gewartet!“

„Nun, wir haben dich auch erwartet!“

Und wie Pilze sprießen hinter ihm seine Todesser aus dem Boden. Ich hätte es wissen müssen, er würde sich nie an irgendwelche Abmachungen halten. Na ja, eigentlich hatte ich es ja gewusst, ich hatte mich ja auch nicht daran gehalten.

„Na, erstaunt, Harry?“, schon wieder diese kalte Stimme.

„Nein, nicht wirklich. Von dir war nichts anderes zu erwarten, Tom.“

„Du wagst es den dunklen Lord einfach so mit diesem Namen anzusprechen, Potter, dafür wirst du sterben!“, schreit eine der vermummten Gestalten auf und will aus der geordneten Todesserreihe ausbrechen.

„Still, Bella! Potter gehört mir!“, fährt Voldi sie an.

„Ja, Meister. Verzeiht, Meister!“, wimmert sie und zieht sich rückwärtsgehend auf ihren Platz in der Reihe zurück.

„Und nun zu dir, kleiner Harry, warum bist du hier?“

„Um die Prophezeiung zu erfüllen!“

„Nun, dann viel Spaß beim Sterben!“

„So sicher, dass ich es sein werde, der stirbt?“
„Ja, Harry, ich bin mir sicher! Denn du kannst mich nicht besiegen! Du bist nur ein dummer kleiner Junge mit einer Narbe auf der Stirn! Deine mächtigen Freunde sind tot! Du hättest hören sollen, wie das Schlammblut um das Leben des Wiesels gefleht hat! Es war wirklich amüsant! Sieh es endlich ein, Harry: Du bist ALLEIN!“

„Nein. Er war allein, aber er ist es nicht mehr!“

Alle drehen sich zu DIR um.

Du siehst wunderschön aus, wie du aus dem Nebel neben mich trittst. Deine silbergrauen Augen strahlen mich an. Dein Haar glänzt golden. Du siehst aus wie ein Engel, nein, besser. Und Du nimmst meine Hand und damit meine Furcht. Dir kann und werde ich immer vertrauen.

„Nein“, höre ich ein leises Keuchen aus der Todessermenge. Lucius. Er kann es nicht fassen, dass Du dich gegen ihn stellst.

„Doch“, sagst Du nur.

Und dann ziehst Du mich in deine Arme und küsst mich, vor den Augen der Todesser und Voldemort. Aber das ist egal. Für diesen Moment, für die Dauer dieses Kusses, gibt es nur uns. Dich und mich. Blond und Schwarz. Grau und Grün. Schlange und Löwe. Slytherin und Gryffindor. Draco Malfoy und Harry Potter.

Nein, Du wirst mich nicht enttäuschen. Du wirst bei mir bleiben bis zum Ende. Du bist meine Zukunft.

„Ich liebe dich!“